Aufforstung der Regenwälder

Flächenvorbereitung für Pflanzungen
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Mit Abholzung geht nicht nur das Problem der Erosion einher. Ohne den Schatten von Bäumen sind die Böden Madagaskars der sengenden Sonneneinstrahlung schutzlos ausgeliefert. Sie dörren aus und verlieren Wasserreserven und Mineralien. Die Aufforstung ist daher eine der Erhaltungsmethoden des Regenwaldes, die wir vor Ort anwenden.

Neben dem Aufbau von Baumschulen ist die Wiederaufforstung der Regenwälder ein großer Pfeiler unseres Projektes in Ankafobe. Hierbei stehen insbesondere die derzeit noch verbleibenden Waldreste im Fokus unserer Bemühungen, welche an den Rändern aufgeforstet werden. Gerade hier befinden sich noch äußerst viele Mykorrhiza im Boden. Mykorrhiza sind eine Form der Symbiose von Pilzen und Pflanzen, bei der Pilze mit dem Wurzelsystem der Pflanze in Kontakt stehen. Hierdurch können besonders viele Nährstoffe ausgetauscht werden und der Boden gilt als besonders fruchtbar.

Nutzung des Gegebenen

Genau hier setzten wir an, besitzen die letzten Reste des Regenwaldes diese mit Mykorrhiza durchzogenen Böden. Um erfolgreich aufzuforsten, pflanzen wir daher junge einheimische Bäume, welche in Baumschulen großgezogen werden, an den Rand der noch bestehenden Regenwälder. Der Vorteil: Die bereits vorhandenen Pflanzen können mit den neuen Pflanzen in Austausch treten und sich gegenseitig stärken und unterstützen. Die Überlebenschancen der neugepflanzten Bäume steigen dadurch um ein Wesentliches, gerade in stressigen Zeiten wie Trockenphasen.  

Helfen Sie uns jetzt bei der Aufforstung des Hochlandregenwaldes und spenden Sie hier. 

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